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Die Story von den 715 neuen Exoplaneten, die durch Kepler entdecket wurden, sollte wohl die Runde gemacht haben. Die Angelegenheit wurde bereits von kompetenter Seite im Detail diskutiert, weshalb ich die Finger davon lasse.

Ein interessantes Paper über Exoplaneten, das gerade herauskam, soll an dieser Stelle aber erwähnt werden: Lammer et al., Origin and loss of nebula-captured hydrogen envelopes from ‘sub’- to ‘super-Earths’ in the habitable zone of Sun-like stars.

Die Gruppe kommt zu dem Schluss, dass Supererden – Planeten mit bis zwei bis fünffacher Erdmasse – wohl eher lebensfeindliche Welten sind. Die Modelle der Gruppe deuten darauf hin, dass auch in der habitablen (lebensfreundlichen) Zone eines Sonnensystems die Supererden wohl den Großteil der ursprünglichen, dichten Wasserstoffatmosphäre behalten. Die kleineren terrestrischen Körper haben den Großteil der ursprünglichen Gase verloren, was die Entstehung einer lebensfreundlichen Atmosphäre im Falle der Erde ermöglichte. Die großen Brummer sind dagegen eher Mini-Neptuns.

Das könnte die Zahl der potentiell bewohnbaren Körper doch deutlich verringern.

2 Kommentare zu “Von Exoplaneten und Supererden

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