Home

Da wir schon beim Thema sind, eine Vorschau auf den European Planetary Science Congress 2014 (EPSC 2014) Mitte September. Das ist also die Tagung, die unpraktischerweise zeitgleich
mit der MetSoc 2014 stattfindet. Dieses mal im sonnigen Portugal, nahe am Strand in Cascais, bei Porto. Wie schon erwähnt, ist die Tagung so was wie die kleine Schwester der LPSC, welche alljährlich im März Houston stattfindet.

Es geht also nicht nur um Meteoritenforschung und analytische Angelegenheiten, sondern der ganze Bereich der Planetary Science wird abgedeckt. Das macht die Angelegenheit durchaus reizvoll, aber auch etwas unübersichtlich. Aber man kriegt wirklich mit was so geht in der Branche.

Die Tagung liegt zeitlich ideal für die ersten (natürlich sehr vorläufigen) Ergebnisse von Rosetta, mit gleich zwei Sitzungen, der Rosetta Special session(wie auch sonst) und Comets: Observations, laboratory simulations and models: getting ready for the Rosetta Mission. Zumindest sind erste Ergebnisse angekündigt, hängt natürlich alles davon ab ob es denn auch klappt. Beiträge wie First close view at comet 67P/ Churyumov-Gerasimenko by Rosetta/OSIRIS oder Opportunity for other orbiter PIs to highlight their results zeugen von einem gesunden Optimismus, und sollten auf jeden Fall interessant werden (wenn man noch einen Platz findet).

Auch die anderen Kleinkörper im Sonnensystem werden gewürdigt. Dawn trifft bald bei Ceres ein, und so findet eine Art Übergabe statt, Zusammenfassungen für Vesta (Lessons from Vesta and Ceres), und Vorschau auf Ceres (Ceres: Dawn visits a warm wet planet).

Und die Rohstoffbranche hat auch ein Auge auf die Asteroiden geworfen, es gibt eine eigene Session Commercial exploration of asteroids & comets: a paradigm shift in small body science.

Natürlich in Zentrum der Aufmerksamkeit sind die terrestrischen Körper. Auch die in letzter Zeit nicht so im Scheinwerferlicht stehende Venus wird ordentlich berücksichtigt.

Uuund natürlich Astrobiologie, mit der üblichen Bandbreite von durchaus interessant (z.B. The importance of the Earth’s biosphere in stabilizing the large fraction of continental coverage and the wet mantle of present day Earth) bis hin zu sagenwireinfachmal etwas zweifelhaft (e.g. Polonnaruwa meteorite – microfossil evidence for acometary ecosystem).

Das war der erste Teil, mehr später.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s